Samstag, 7. April 2012

Die Tribute von Panem

„Und möge das Glück stets mit euch sein!“
Dieser Satz von Effie Trinket trifft zunächst so gar nicht auf Katniss Everdeen zu. Für alle, die „Die Tribute von Panem“ nicht kennen:
Die Story spielt in einem zukünftigen, totalitären Amerika. Das Land, das in 12 Distrikte aufgeteilt ist, hat vor Jahren einen Aufstand gewagt. Das Kapitol, in dem die Regierung und die Privilegierten wohnen, hat diesen niedergeschlagen. Als Strafe müssen die Distrikte nun jedes Jahr einen männlichen und weiblichen Tribut, der zwischen 12 und 18 Jahren alt ist, ins Kapitol schicken. Dort bekämpfen sich die 24 Jugendlichen bei den Hungerspielen bis zum Tod. Effie ist diejenige, die in Katniss´ Distrikt 12 die Tribute auslöst.
Für alle, die das Buch gelesen haben: einige wunderprächtige Details wurden rausgelassen! Und Präsident Snow wurde mit Donald Sutherland eindeutig falsch besetzt. Seine Maske hat ebenfalls keine gute Arbeit geleistet! Dafür entschädigt die Besetzung von Katniss, der weibliche Tribut aus 12 und Hauptprotagonist, sowie die von Haymitch, ihrem Mentor.
Übereifrige fragen schon, wer Team Gale, Katniss Jagdpartner, und wer Team Peeta, männlicher Tribut 12 und in Katniss verliebt, sei. Ähnlicher Hype also wie bei der Twilight-Trilogie. Aber ich muss ehrlich sagen, im Buch war ich eindeutig Team Peeta. Aber im Film? Es wird den Peeta-Liebhabern echt schwer gemacht! Nicht etwa durch Josh Hutcherson, denn er spielt die Rolle fantastisch. Vielmehr dadurch, dass der Regisseur ihn wie ein kleinen dummen Weichling wirken lässt.
Gut gefallen hat mir dagegen die Umsetzung der Spiele an sich. Die Brutalität und Abwertung der Kinder aus den Tributen war gut dargestellt. Auch der Druck, ein gutes Spiel zu liefern wurde deutlich. Und für alle, die auf Lenny Kravitz stehen: Er kann nicht nur singen, sondern auch schauspielern. Ein weiteres bekanntes Gesicht für diejenigen, die „Der Teufel trägt Prada“ gesehen haben (falls nicht: leiht euch die DVD!!): Stanley Tucci ist, wie immer, genial.
Aber, wer die Bücher nicht gelesen hat, wird sich an vielem gar nicht stören. Allerdings sind andere Dinge schwer verständlich. Meiner Freundin, die die Bücher nicht gelesen hatte, musste ich die ein oder andere Stelle erklären. Dies ändert nichts daran, dass der Film auf jeden Fall sehenswert ist! Er kommt nicht an die Harry Potter-Filme ran, aber mit Twilight hält er locker Schritt.
Rue(die, die Schreibsucht gepackt hat :P)

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