„Und möge das Glück stets mit euch sein!“
Dieser Satz von Effie Trinket
trifft zunächst so gar nicht auf Katniss Everdeen zu. Für alle, die „Die
Tribute von Panem“ nicht kennen:
Die Story spielt in einem
zukünftigen, totalitären Amerika. Das Land, das in 12 Distrikte
aufgeteilt ist, hat vor Jahren einen Aufstand gewagt. Das Kapitol, in
dem die Regierung und die Privilegierten wohnen, hat diesen
niedergeschlagen. Als Strafe müssen die Distrikte nun jedes Jahr einen
männlichen und weiblichen Tribut, der zwischen 12 und 18 Jahren alt ist,
ins Kapitol schicken. Dort bekämpfen sich die 24 Jugendlichen bei den
Hungerspielen bis zum Tod. Effie ist diejenige, die in Katniss´ Distrikt
12 die Tribute auslöst.
Für alle, die das Buch gelesen haben:
einige wunderprächtige Details wurden rausgelassen! Und Präsident Snow
wurde mit Donald Sutherland eindeutig falsch besetzt. Seine Maske hat
ebenfalls keine gute Arbeit geleistet! Dafür entschädigt die Besetzung
von Katniss, der weibliche Tribut aus 12 und Hauptprotagonist, sowie die
von Haymitch, ihrem Mentor.
Übereifrige fragen schon, wer Team
Gale, Katniss Jagdpartner, und wer Team Peeta, männlicher Tribut 12 und
in Katniss verliebt, sei. Ähnlicher Hype also wie bei der
Twilight-Trilogie. Aber ich muss ehrlich sagen, im Buch war ich
eindeutig Team Peeta. Aber im Film? Es wird den Peeta-Liebhabern echt
schwer gemacht! Nicht etwa durch Josh Hutcherson, denn er spielt die
Rolle fantastisch. Vielmehr dadurch, dass der Regisseur ihn wie ein
kleinen dummen Weichling wirken lässt.
Gut gefallen hat mir dagegen
die Umsetzung der Spiele an sich. Die Brutalität und Abwertung der
Kinder aus den Tributen war gut dargestellt. Auch der Druck, ein gutes
Spiel zu liefern wurde deutlich. Und für alle, die auf Lenny Kravitz
stehen: Er kann nicht nur singen, sondern auch schauspielern. Ein
weiteres bekanntes Gesicht für diejenigen, die „Der Teufel trägt Prada“
gesehen haben (falls nicht: leiht euch die DVD!!): Stanley Tucci ist,
wie immer, genial.
Aber, wer die Bücher nicht gelesen hat, wird
sich an vielem gar nicht stören. Allerdings sind andere Dinge schwer
verständlich. Meiner Freundin, die die Bücher nicht gelesen hatte,
musste ich die ein oder andere Stelle erklären. Dies ändert nichts
daran, dass der Film auf jeden Fall sehenswert ist! Er kommt nicht an
die Harry Potter-Filme ran, aber mit Twilight hält er locker Schritt.
Rue(die, die Schreibsucht gepackt hat :P)
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